Tijarafe und die Westküste von La Palma sind die Antithese zum touristischen Süden. Ruhige Dorfplätze, uralte Kanaren-Pinien, eine Hauptstraße, die zwischen Steilklippen und Bananenplantagen balanciert, und eine Atmosphäre, die noch wie 1980 wirkt. Für Slow-Travel und Fotografen eine der eindrucksvollsten Inselregionen.
Wo ist das?
Tijarafe liegt im Nordwesten La Palmas, zwischen El Paso im Süden und Puntagorda im Norden. Die Gemeinde erstreckt sich vom Meer bis auf über 2.000 m Höhe. Die Hauptverkehrsader ist die LP-1 von Los Llanos nach Puntagorda, die sich durch einige der spektakulärsten Ausblicke der Insel windet.
Was es zu sehen gibt
Mirador del Time
Der bekannteste Aussichtspunkt auf der Westseite. Kilometerweiter Blick über das Valle de Aridane, Bananenplantagen, Tazacorte. Restaurant am Mirador, guter Lunch-Stopp.
Las Tricias und Las Buracas
Besuch der Drachenbäume und Höhlenwohnungen.
Puntagorda
Die Nachbargemeinde, deutlich höher gelegen, Wochenmarkt am Samstag mit lokalen Produkten – einer der authentischsten Märkte der Insel.
El Bailadero
Aussichtspunkt über die Steilküste, besonders dramatisch bei Sonnenuntergang.
Klettergarten
Pionier-Kletterareale für Fortgeschrittene, einer der besten der Kanaren.
Essen
Typische Landgasthäuser: Tasca el Tion in Tijarafe-Zentrum (familiär, kanarisch), El Cit in El Pinar (Steaks, ländlich), Molino de Garafía (weiter nördlich). Alle mittags offen, abends oft geschlossen. Für Restaurants mit Pomp siehe Franchipani.
Praktisches
- Fahrzeit von Los Llanos nach Tijarafe-Zentrum: 20–25 Minuten
- Ohne Mietwagen schwer erreichbar
- Beste Zeit: Frühjahr (Mandel- und Obstblüte), alternativ Herbst
- Für Fotografen: Nachmittagslicht, zur „goldenen Stunde“
